Eine mutige Fraktion der 8k hat sich vom 17. bis 19.9. mit Sack und Pack in den „Österreichischen Amazonas“ – so wird das March -Thaya Gebiet an der österreichisch-slowakisch-tschechischen Grenze genannt – gewagt, um sich dem heurigen Bio Schwerpunkt Evolution praxisnah zu widmen. Von der Forscherstation des Vereins Auring (www.auring.at) in Hohenau ausgehend, hat sich die Gruppe aufgemacht, die Tier- und Pflanzenwelt zu erkundet. Vor allem Vögel, Feuchtgebiete und Aulandschaften standen dabei im Fokus.
Begleitet wurde die Gruppe dabei von Frau Pirker-Keller und Frau Salinas-Horngacher.
Nachdem am ersten Tag der Proviant eingekauft, die Zelte aufgebaut und die Hängematte zum Schlafen gespannt waren, erprobten sich die Schüler:innen am Fernglas und am Fernrohr und führten bereits erste Vogelzählungen durch. Sogar eine Bisamratte wurde gesichtet.
Am Donnerstag brach die Gruppe bereits in aller Früh zu einer 5-stündigen Kanufahrt mitten durch die vielfältige Aulandschaft der Thaya und March auf. Mit an Bord war die kundige Naturführerin Barbara Lawugger, die uns sicher durch die Altarme gelotst hat.
Hierbei paddelten wir genau durch das Dreiländereck zwischen Tschechien, Slowakei und Österreich und konnten dabei Seeadler, Grau- und Silberreiher, Eisvögel, Schwarzspechte, Wasserfrösche, Biber und Viele mehr in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und belauschen.
Gepicknickt wurde auf einer Sandbank, aber fürs Baden in der Thaya war es dann doch etwas zu kühl.
Auch der letzte Exkursionstag begann bereits in aller Früh, denn diesmal ging es zur Beringungsstation des Vereins Auring an der sowohl Untersuchungen zum Vogelzug als auch zum vogelfreundlichen Bauen mit Glas (Vogelanprall auf Glas verhindern – Forschung – Auring) durchgeführt werden. Hier erfuhr die Gruppe mehr über Methodik und Bedeutung dieser Forschung und konnte sowohl die Forschungseinrichtungen begutachten als auch Schilfrohrsänger, Zilpzalp & Co. aus nächster Nähe betrachten.