Unsere Berlinreise begann – sagen wir es vorsichtig – mit einer gewissen Nähe zum Abenteuerurlaub. Die Zugfahrt hatte einiges zu bieten: ein kaputter Liegewagen, eine ausgefallene Klimaanlage, vier nicht funktionierende Toiletten für drei Waggons, eine Alarmanlage um 3 Uhr früh und zu guter Letzt ein kaputter Boiler, der uns statt Kaffee nur Wasser zum Frühstück bescherte. Kurz gesagt: Die ÖBB sorgte gleich zu Beginn für ein abwechslungsreiches Programm!
Berlin entschädigte uns dafür umso schneller: Ein tolles Hostel, eine großartige Gastschule und vor allem aufmerksame und verlässliche Schülerinnen und Schüler sorgten für eine angenehme Woche.
Natürlich standen die klassischen Berliner Sehenswürdigkeiten auf dem Programm – Checkpoint Charlie, Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude, Alexanderplatz und vieles mehr. Bei meist strahlend blauem Himmel ließ sich Berlin besonders gut erkunden.
Auch das Arbeiten kam nicht zu kurz. Wir besuchten das Pergamon-Panoramamuseum, das DDR-Museum und die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, wo uns zwei Zeitzeugen die dortigen Bedingungen zur Zeit des Kalten Krieges sehr eindrücklich nahebrachten. Weitere Museumsbesuche konnten nach eigener Wahl absolviert werden. Ein Poetry Slam und ausreichend Freizeit sorgten für eine abwechslungsreiche Mischung.
So wurde die Berlinreise zu einer gelungenen Kombination aus Geschichte, Kultur, Lernen, Freizeit und Gemeinschaft – mit vielen neuen Eindrücken und hoffentlich ebenso vielen schönen Erinnerungen.
Genauere Tag-für-Tag Beschreibungen können auf unserem Padlet gefunden werden!
